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Lehrgang · Qualifizierung

Lehrgang für KI-Verantwortliche in Verbänden

In zwei Tagen lernen Sie, wie Sprachmodelle arbeiten, welchen Rahmen die KI-Verordnung für Ihren Verband setzt und wie Sie Regeln aufschreiben, die in Geschäftsstelle und Gremien funktionieren. Kurz: Sie erhalten ein eigenes KI-Setup für Ihren Verband.

Berlin, vor Ort · 25.–26. November 2026

Illustration zum Lehrgang für KI-Verantwortliche in Verbänden: eine Person mit Überblick über den KI-Einsatz in der Geschäftsstelle
KI-generiert

Was der Lehrgang für KI-Verantwortliche leistet

Sie lernen, KI-Werkzeuge für die Verbandsarbeit zu beurteilen, von der Stellungnahme bis zum Mitgliederrundbrief, und die Einführung so zu planen, dass Haupt- und Ehrenamt mitgehen. Für die rechtlichen Fragen steht eine juristische Fachperson bereit. Sie arbeiten in einer kleinen Gruppe mit Menschen aus anderen Verbänden und von der ersten Stunde an mit Ihren eigenen Fällen.

Termine: in Berlin oder inhouse in Ihrem Verband

25.–26. November 2026

Berlin, vor Ort

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Inhouse für Ihren Verband

Online oder hybrid, Termin nach Absprache · Angebot auf Anfrage

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Was Sie mitnehmen: ein eigenes KI-Setup für Ihren Verband

01

Überblick

Sie wissen, welche KI-Werkzeuge in Ihrer Geschäftsstelle schon laufen, wohin welche Daten fließen und was zuerst geklärt werden muss.

02

Leitlinien im Entwurf

Regeln für den KI-Einsatz, die zu Ihrem Verband passen, die der Vorstand beschließen kann und die Ihre Kolleg:innen auch ohne Jurastudium verstehen.

03

Ein Plan für die Einführung

Welche Schritte als Nächstes kommen, wen Sie beteiligen, vom Team bis zu den Gremien, und woran Sie merken, dass es vorangeht.

Das erwartet Sie: zwei Tage zu KI, Art. 4 KI-Verordnung und Einführung

Verstehen und einordnen

  • KI verstehen. Wie Sprachmodelle arbeiten (Training, Tokens, Kontext), warum Antworten überzeugend klingen und trotzdem falsch sein können und wie man besser promptet.

  • Der Verband im KI-Zeitalter. Wo KI der Geschäftsstelle hilft: bei Stellungnahmen, Recherche und Mitgliederkommunikation. Und wo es hakt: beim Schutz von Mitgliederdaten, bei der Qualität und bei der Akzeptanz in Team und Gremien.

  • Recht und Verantwortung (mit juristischer Fachperson). KI-Verordnung mit Art. 4 zur KI-Kompetenz, Datenschutz, Urheberrecht.

Gestalten und einführen

  • Werkzeuge und Automatisierung. Assistenten, eigene GPTs und Agenten inklusive Wissensdatenbank für Aufgaben der Geschäftsstelle. Dazu, wie Sie ein Werkzeug mit Blick auf DSGVO und EU-Hosting auswählen.

  • Der eigene KI-Kompass. Von Leitlinien über eine KI-Richtlinie bis zum Verhaltenskodex, so formuliert, dass Vorstand und Gremien sie mittragen.

  • Strategie und Einführung. KI in Phasen einführen, Haupt- und Ehrenamt beteiligen und die Einführung als Führungsaufgabe verstehen statt als IT-Projekt.

Porträt von Lucas Federhen, KI-Berater und Trainer aus Berlin

Über Lucas Federhen

KI-Berater und Trainer, Berlin

Lucas Federhen ist KI-Berater und Trainer. Er ist außerdem Diplom-Schauspieler, Sprecherzieher und Sprechwissenschaftler. Was nach zwei Berufen klingt, ist für ihn eine Kompetenz: Er weiß, wie Sprachmodelle arbeiten, und er weiß, wie Menschen lernen, sprechen und sich verändern.

„Gute KI-Arbeit beginnt nicht beim Prompt, sondern beim Menschen.“

Seit 2025 begleitet er Gewerkschaften, Verbände und NGOs bei der Einführung von KI. Im Oktober 2025 hat er einen KI-Lehrgang für Verbände konzipiert und geleitet.

Häufige Fragen zum Lehrgang für KI-Verantwortliche

Brauche ich Vorkenntnisse?

Nein. Wer schon mit ChatGPT oder Copilot arbeitet, hat einen kleinen Vorsprung, mehr nicht.

Warum braucht ein Verband überhaupt KI-Verantwortliche?

In vielen Geschäftsstellen lässt sich die Referentin längst Stellungnahmen vorformulieren, während die Mitgliederbetreuung E-Mails mit einem kostenlosen Tool übersetzt. Niemand macht etwas falsch, aber niemand weiß, ob Mitgliederdaten dort hineindürfen. Es fehlt eine Person, die den Überblick hat und Entscheidungen vorbereitet.

Was hat der Lehrgang mit Art. 4 der KI-Verordnung zu tun?

Nach Art. 4 in der Fassung des Digital Omnibus müssen Organisationen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten zu unterstützen. Eine ausgebildete Ansprechperson kann so eine Maßnahme sein. Eine bestimmte Rolle oder ein Zertifikat schreibt die Verordnung allerdings nicht vor. Ob Ihr Verband die Aufgabe KI-Verantwortliche, KI-Beauftragter oder KI-Manager nennt, ist dabei gleichwertig: Gemeint ist dieselbe Rolle.

Kann ich eigene Fälle mitbringen?

Ja, darauf ist der Lehrgang ausgelegt. Sensible Daten sollten Sie gegebenenfalls vorher anonymisieren.

Geht das auch für kleine Verbände?

Ja, schreiben Sie uns einfach. Für einen ersten Einstieg passt auch der Workshop „KI, aber wie?“.

Wie läuft eine Inhouse-Anfrage ab?

Sie schreiben uns. Danach sprechen wir etwa 30 Minuten über Ihre Situation, und Sie bekommen ein unverbindliches Angebot.

Gemeinsam gestalten.

Haben Sie Fragen zum Lehrgang oder möchten Sie ein individuelles Angebot erhalten? Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden.

lucas@ki-verantwortlich.de
Antwortzeit
Innerhalb von 48 Stunden
Mo – Fr, 9 – 18 Uhr

Oder direkt per E-Mail an lucas@ki-verantwortlich.de.